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Mag. Christian Fiechtner - www.gesundheitspsychologe.com

„Da wächst schon wieder Gras drüber!“
„Er war immer schon sehr lebendig!“
„Das wird schon wieder, das braucht man nicht zu dramatisieren!“

Bestimmte Märchen und Mythen unsere Kinder betreffend halten sich ganz beharrlich. Ängstlichkeit zum Beispiel wird nicht selten für einen generellen Wesenszug des Kindes gehalten oder auf eine vorübergehende Phase in seiner Entwicklung geschoben. Oder wer hält es schon für möglich, dass auch ein Volkschulkind an Depression erkranken kann?

Aber:
Psychische Probleme im Kindesalter, egal welcher Art, wachsen sich nicht immer aus, sie verlieren sich nicht immer, wenn das Kind heranwächst – eine Meinung, die lange weit verbreitet war, die jedoch von der Wissenschaft inzwischen mit handfesten Zahlen widerlegt werden kann. (aus "Seelen in der Warteschleife" von A. Weidmann, in DIE ZEIT; 7.9. 2006)

Ergo:
Das Erkennen, Ernstnehmen sowie eine angemessene Behandlung psychischer Probleme bei Kindern und Jugendlichen können diesen seelische Qualen im Erwachsenenalter häufig ersparen. Die langfristigen Erfolge einer frühzeitigen Behandlung gelten als besonders gut.